Freitag, 14. Dezember 2018

Das „Mitfahrerbänkle“: Die Neue im Fränkischen Süden

(17.10.2018) Die Mitfahrerbänkle befinden sich aktuell in der Produktion. Nach Fertigstellung der Bänke werden diese in den mitwirkenden Gemeinden aufgestellt.

Das Prinzip vom „Mitfahrerbänkle“ ist einfach und schnell erklärt: Man setzt sich auf die rote Bank und signalisiert damit, dass man mitgenommen werden möchte. Nun wartet man, bis ein Auto hält, um eine Mitfahrgelegenheit zu schaffen. Voraussetzung ist natürlich, dass das Ziel von Fahrer und Mitfahrer passt. Und dann kann es losgehen!

Die Idee hinter der Mitfahrerbank entstand, um ein zusätzliches Mobilitätsangebot für den südlichen Landkreis Würzburg zu schaffen. Freilich kann und soll dieses die ursprünglichen Aufgaben des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nicht ersetzen. Denn klar ist, dass die beteiligten Kommunen und die Allianz Fränkischer Süden keine verkehrsunternehmerische Funktion erfüllen. Andernorts ist dieses Modell bereits erfolgreich und wurde nach einer anfänglichen Testphase verfeinert und optimiert.

Neben der spontanen Möglichkeit, von A nach B zu gelangen, ist die Mitfahrerbank auch ein Ort der Kommunikation und vermindert Einzelfahrten.

Diese Art der Mitfahrgelegenheit ist ein Projekt der Kommunen der Allianz Fränkischer Süden.

 

Hinweis: Es wird empfohlen, das „Mitfahrerbänkle“ ab einem Mindestalter von 16 Jahren zu nutzen und aufmerksam zu sein, bei wem man ins Auto steigt. Es ergeht ebenfalls der Hinweis, dass die Benutzung auf eigene Gefahr erfolgt. Weder die Interkommunale Allianz Fränkischer Süden noch die Kommunen haften für den Transport.