Montag, 27. März 2017

"Gemeinsam sind WIR stark!"

Getreu diesem Motto arbeiten die 14 Städte, Märkte und Gemeinden im südlichen Landkreis Würzburg, im „FränkischenSüden“, zusammen an der Fortentwicklung ihrer / unserer Region.

Vor welchem Hintergrund kam es zu dieser Zusammenarbeit, welche Visionen und Ziele werden verfolgt und welche Schritte sollen zur Verwirklichung dieser beitragen? Informationen dazu und wie auch die Bevölkerung vor Ort dazu beitragen kann, lesen Sie hier und den weiteren Unterseiten.

Hintergrund

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten unterstützt mit dem Programm der integrierten ländlichen Entwicklung Gemeinden, die gemeinsam mit ihren Nachbarkommunen gegenwärtige und zukünftige Aufgaben bewältigen wollen. Dabei werden ökonomische, ökologische und soziale Potenziale der Dörfer, der Kulturlandschaft, der Infrastruktur, der Grund- und Nahversorgung, der Kultur und des Gemeinschaftslebens erfasst und gemeinsam weiterentwickelt.

Auf Initiative des Amtes für Ländliche Entwicklung Unterfranken, welches für die Betreuung und Unterstützung in ganz Unterfranken zuständig ist, wurden die 14 Kommunen des südlichen Landkreises Würzburg im Jahr 2009 eingeladen, an einem Seminar zur Einleitung des ILEK im Tagungs- und Kulturzentrum Rügheim teilzunehmen und gemeinsam die Chancen und Möglichkeiten einer interkommunalen Allianz auszuloten. Ergebnis des Seminars war die Gründung der „Interkommunalen Allianz Landkreis Würzburg-Süd“ (Arbeitstitel) als kommunale Arbeitsgemeinschaft (nach § 4 ff KommZG).

Beteiligte Kommunen

Die 14 Kommunen, das sind Aub, Bieberehren, Bütthard, Gaukönigshofen, Gelchsheim, Geroldshausen, Giebelstadt, Kirchheim, Ochsenfurt, Reichenberg, Riedenheim, Röttingen, Sonderhofen und Tauberrettersheim, mit ihren 56 Ortsteilen und insgesamt ca. 35.000 Einwohnern öffnen damit den Blick noch stärker „über den Kirchturm“ hinaus und hin zu neuen, gemeinsamen Entwicklungsperspektiven.

Unterstützend wurde zum Beginn des Jahres 2013 ein Allianzmanager eingestellt, welcher vermittelnd und moderierend die Umsetzung dieses Prozesses begleiten soll.

Ziele

Worum geht es und was sind die Ziele der Zusammenarbeit als interkommunale Allianz?

Das übergeordnete Ziel ist ganz klar, das Allianzgebiet als ländlichen Raum zu stärken und weiter zu entwickeln. Durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Potentiale, gemeindeübergreifende Projekte zur Sicherung der Daseinsvorsorge, die Schaffung zukunftsfähiger Netzwerke und Ausschöpfung von Synergieeffekten soll sich diesem Ziel, dieser Vision Schritt für Schritt genähert werden.

Unterschiedliche Prägungen, historische Hintergründe und Voraussetzungen, welche die einzelnen Kommunen mit in die Allianz einbringen, stellen dabei die besondere Herausforderung dar, die es in diesem komplexen Prozess zu beachten gilt.