Samstag, 18. November 2017

Kulturweg "ohne Grenzen" zwischen Tauberrettersheim und Schäftersheim - Grenzsteinsetzung

(20.10.2017) Der Zweimärker zwischen Tauberrettersheim und Schäftersheim ist gesetzt.

Bei der Grenzsteinsetzung zwischen der Gemeinde Tauberrettersheim (Bayern) und der Stadt Weikersheim (Baden-Württemberg) waren rund 20 Gäste vertreten.

Die Bürgermeister Herr Klaus Kornberger (Weikersheim) und Herr Hermann Öchsner (Tauberretterheim) begrüßten die anwesenden Interessierten und betonten, dass der länderübergreifende Kulturweg ein Zeichen für die interkommunale Zusammenarbeit beider Gemeinden sei und wie wichtig der Austausch sei.


Anschließend stellte Frau Kira Schmitz die Projektentstehung des Projektes "Kulturwegenetz im Fränkischen Süden", zu welchem auch der Kulturweg "Tauberrettersheim-Schäftersheim" gehört, und die Allianz Fränkischer Süden vor. Herr Dr. Gerrit Himmelsbach (ASP) erläuterte das Kulturwege-Projekt in seiner Gesamtheit.

Herr Herbert Schmidt (stellvertr. Amtsleiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Würzburg) und Herr Werner Rüger (Amtsleiter des Vermessungs- und Flurneuordnungsamtes) erläuterten die Grenzsteinsetzung und berichteten von der Historie der Feldgeschworenen.

Nach der Grenzsteinsetzung wurde das Protokoll verlesen und von den entsprechenden Personen unterzeichnet.

Ein Dankeschön gilt auch den Inhabern der Heckenwirtschaft "Klosterscheuer" in Schäftersheim, die für eine Stärkung sorgten!

Hier geht es zur Pressestimme.

Das nächste reguläre Arbeitskreistreffen findet am Dienstag, den 07.11.2017 um 19.30 Uhr im Gasthof "Krone" in Tauberrettersheim statt.

 

 

 

Kulturweg "ohne Grenzen" zwischen Tauberrettersheim und Schäftersheim - Erste Infotafelinhalte wurden vorgestellt

(26.07.2017) Das siebte Kulturwegetreffen diente der Findung und Festlegung von Bildmaterialinhalten für die Infotafeln.

Bei diesem Arbeitskreistreffen stellte Herr Dr. Gerrit Himmelsbach die Infotafelentwürfe anhand von Bildern vor und erläuterte, dass um diese herum in einem nächsten Schritt der Fließtext entstünde. Die Namensgebung des Kulturweges habe noch etwas Zeit, da die besten Einfälle meist spontan und im Entstehungsprozess des Kulturweges kämen. Ein möglicher Titel sollte Verbindendes zwischen Tauberrettersheim und Schäftersheim enthalten, z.B. die Gaubahnlinie oder das Kloster Schäftersheim.

Die erste Tafel wird am Startpunkt in Tauberrettersheim stehen und ist eine Doppeltafel. Hier wird der Wanderer zum einen über die Idee hinter dem Kulturwegeprojekt und zum anderen darüber informiert, weshalb es lohnt diesen Kulturweg zu wandern und was er nur hier zu sehen bekommt.

Weiter führt der Weg anschließend ins Ortsinnere, wo Rathaus, Judenhof, Zehnthof und weitere Orte auf einer zweiten Tafel beschrieben werden. Die dritte Tafel informiert schwerpunktmäßig über den Karlsberg. Die alte Bahnlinie und die Brauerei werden ebenso Bestandteil einer folgenden Tafel sein wie das ehemalige Kloster und das Dorf Schäftersheim. Die letzte Tafel im Sextett der Informationstafeln wird die Landesgrenze und den Weinbau behandeln und somit zeigen, was die Orte u.a. miteinander verbindet.

Auch bei diesem Arbeitskreistreffen wurden unter den Arbeitskreisteilnehmern zahlreiche Rechercheaufgaben vergeben, so dass die Tafeln demnächst mit weiteren Informationen und Bildern versehen werden können.

Als ein Meilenstein auf dem Weg zur Kulturwegeröffnung Tauberrettersheim im Herbst 2018 soll am Freitag, den 20.10.2017 um 10 Uhr der Grenzstein zwischen Bayern und Baden-Württemberg gesetzt werden.

Das nächste reguläre Arbeitskreistreffen findet am Dienstag, den 07.11.2017 um 19.30 Uhr in der „Krone“ in Tauberrettersheim statt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite der Allianz Fränkischer Süden unter www.fraenkischer-sueden.de.

 

 

Kulturweg "ohne Grenzen" zwischen Tauberrettersheim und Schäftersheim - Stationen festgelegt

Übersicht Kulturwegeroute

(08.05.2017) Nach mehreren Terminen in Schäftersheim wurden beim sechsten Treffen des Arbeitskreises „Kulturweg“ die einzelnen Stationen mit den Inhalten entlang des Kulturweges festgelegt.

Unter der Moderation von Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP), erarbeitete die Gruppe, welche Inhalte vermittelt werden sollen. So werden jeweils drei Tafeln auf Tauberrettersheimer und auf Schäftersheimer Gemarkung stehen.

In der Tauberrettersheimer Tauberbrücke von Balthasar Neumann wird der Start sein. Hier geht es auch die Gaubahn und um die Gastronomie mit ihren Geschichten. Weiter wird auf den Grünstreifen bis zur Wassertretanlage und zum Wehr hingewiesen. Am Rathaus von Tauberrettersheim geht es um den Judenhof und um die Firma Saller, die hier ihren Anfang nahm. Auch die Geschichte der Bäckerei Schmitt (bis heute) ist von Interesse. Die Infotafel in den Weinbergen nimmt den Schatzfund in den Fokus, der einst für viel Aufsehen sorgte. Hinzu treten die Themen Landesgrenze und Grenzen allgemein.

Auf der Schäftersheimer Seite wird zunächst das ehemalige Kloster vorgestellt, aber auch die Kirche ist einen Besuch wert. Über die Tauber hinweg folgt die nächste Tafel, wo es um den württembergischen Teil der Gaubahn sowie um eine Brauerei geht. Danach wird der bereits bestehende Planetenweg einbezogen und der Karlsberg erreicht, dessen Geschichte die letzte Station vorstellt.

Als Eröffnungstermin fasst die Arbeitsgruppe den 3. Oktober 2018 ins Auge.

Beim nächsten Treffen am Mittwoch, den 26. Juli 2017 um 19:30 Uhr werden in der „Klosterscheuer“ in Schäftersheim die Inhalte der Tafeln konkretisiert. Selbstverständlich sind auch die Bürgerinnen und Bürger Tauberrettersheims hierzu wieder herzlich eingeladen.

Geschichte Schäftersheims, Karl-Ernst Sauer
Kirche und Pfarrhaus

Der Kulturweg "ohne Grenzen" Tauberrettersheim - Schäftersheim

(07.04.2017) Nachdem sich Schäftersheimer Bürger für eine Beteiligung am Kulturwegeprojekt ausgesprochen hatten, wurde bei einer Dorfbegehung mit Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP) genau hingeschaut, was die Schäftersheimer Kulturgeschichte zu bieten hat.

An der Begehung, an der sieben Personen teilnahmen, zeichneten sich bereits vier thematische Schwerpunkte ab. Zuerst machte die Gruppe einen Abstecher an die Tauber, wo die Eisenbahnbrücke und ehemalige Trasse der Gaubahn im Mittelpunkt des Interesses standen. Vielleicht kann für den Wanderweg der eine oder andere Abschnitt reaktiviert werden - zumal hier einst eine große Brauerei stand, von der die Teilnehmer Fotos gezeigt bekamen.

Das ehemalige Klosterareal - das Kloster wurde im 16. Jahrhundert aufgelöst - ist ein weiterer interessanter Bereich. Nicht nur, dass die Durchgangs-straße durch zwei Durchlässe des (in den 1960er Jahren neu errichteten) Hauptgebäudes führen - auch der von einem Denkmal markierten Standort der Klosterkirche sowie aktuell die Möglichkeit zur Einkehr an dieser Stelle könnten berücksichtigt werden, zumal bereits eine Infotafel vorhanden ist. Nicht in Vergessenheit soll dabei geraten, dass das Klosterareal im 18. Jahrhundert von den Fürsten von Hohenlohe als herrschaftlicher Garten gestaltet und dazu auch ein kleines, leider nicht mehr vorhandenes, Lustschlösschen errichtet wurde.

Die Ortsstraße zwischen Kloster und Kirche hat einen Höhepunkt im Rathaus/Feuerwehrgerätehaus zu bieten. Im Hauptraum ist sehr eindrucksvoll eine komplette Wand mit Episoden der Geschichte Schäftersheims bemalt. Künstler war der Ehrenbürger Karl-Ernst Sauer, der sich in vielerlei Hinsicht für den Ort eingesetzt hat. Auch der um die Ecke gelegene "Hof 8" ist eine Sehenswürdigkeit, die in die Zukunft weist.

Unter den vielen weiteren besichtigten Orten ragt die Kirche heraus, deren Turm und Fresken aus dem Mittelalter stammen. Die etwa 200 Jahre alte Linde oberhalb lädt mit ihrer Bank zu einer Rast am Ende des Rundganges ein.

Jetzt gilt es, einen "roten Faden" zwischen Schäftersheim und Tauberrettersheim zu erarbeiten. Das kann über die Klosterherrschaft oder die Fürsten von Hohenlohe geschehen, aber auch die Gaubahn bietet sich dafür an. All dies und auch die historische Beziehung der Orte zueinander gilt es in den nächsten Malen noch genauer herauszustellen. Ob und wie sich die Idee des Titels „Grenzgänger“ für den Kulturweg darstellen lässt, wird noch detaillierter erarbeitet werden.

Viele Themen also, die beim nächsten Treffen am Montag, den 8. Mai 2017 um 19:30 Uhr besprochen werden. Ort des Treffens wird dann das Gasthaus „Zum Hirschen“ in Tauberrettersheim sein. Selbstverständlich sind auch die Bürgerinnen und Bürger Schäftersheims hierzu wieder herzlich eingeladen.

Erstes Kulturwegetreffen außerhalb des Allianzgebietes in der Kloster-scheuer Schäftersheim trifft auf großen Zuspruch

Sammlung Schäftersheim
5. Kulturwegetreffen "Klosterscheuer" Schäftersheim

(06.02.2017) Das fünfte Treffen des  Arbeitskreises „Kulturwege für Tauberrettersheim“ war eine Premiere. Denn es war das erste Treffen, welches (landes-) grenzüberschreitend stattfand. Die große Teilnehmerzahl in der „Klosterscheuer“ in Schäftersheim zeigte aber, dass auch hier das Projekt Kulturweg angegangen werden soll.

Aufgrund der vielen neuen Teilnehmer hatte Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP), zu Beginn die Aufgabe darzustellen, was sich hinter dem Begriff „Kulturweg“ verbirgt und was ein solcher für eine Region bewirken kann. Anschließend zeigte er in einem kurzen Rückblick, was in den vergangenen Treffen bisher für Tauberrettersheim erarbeitet wurde und wie die bisherige Routenidee für den Kulturweg aussieht.

Damit war auch direkt das Wort an die Schäftersheimer übergeben. Denn nun ging es darum, welche Besonderheiten in und um Schäftersheim zu entdecken sind. Wie sich schnell herausstellte, sind dies nicht wenige.

So beispielsweise das Prämonstratenserinnenkloster aus dem 12. Jhdt., in dem auch die Klosterscheuer heute beherbergt ist und welches zwischenzeitlich den Grafen Wolfgang und Carl-Ludwig als Residenz und „Lustschlössle“ diente. Letzterer war im Übrigen der „Förderer“ der im Taubertal einmaligen Rebsorte „Tauberschwarz“, welche auch heute wieder großflächig hier angebaut wird. Oder die ehemalige Bahntrasse der „Gaubahn“, welche von Weikersheim über Schäftersheim, durch das Taubertal nach Ochsenfurt fuhr. Diese diente auch im Taubertal dem Zweck der Zuckerrübenabfuhr, was in Schäftersheim noch durch eine Zuckerrübenverlade-Rampe zu sehen ist. Bei einer gemeinsamen Begehung, sollen dann auch noch die weiteren Punkte und Besonderheiten besucht werden.

Wichtig für den Wegeverlauf und das weitere Vorgehen, Ziel ist die Eröffnung im Frühjahr 2018, ist es zudem, mit dem Eigentümer des Karlsberggeländes zu sprechen. Hier möchte die Arbeitsgruppe versuchen, einen Termin am Tag der Begehung zu vereinbaren.

Zum Ende des Abends erklärte Dr. Himmelsbach, dass es für einen Kulturweg nicht nur gilt, möglichst viel zu sammeln und dies dann darzustellen, sondern auch zu versuchen, ein gemeinsames Thema bzw. Motto für den Weg zu finden. Wichtig sei dabei, dass man es wie einen roten Faden immer wieder im Verlaufe des Weges wieder findet, so Himmelsbach.

Viele neue Punkte und ein straffer Zeitplan also, die es nun abzuarbeiten gilt. Bei der Begehung am 07. April 2017 um 13.30 Uhr (Treffpunkt ehem. Rathaus) soll sich nun zunächst ein genaues Bild über Schäftersheim gemacht werden bevor beim nächsten Arbeitskreistreffen am 08. Mai 2017 um 19.30 Uhr (Treffpunkt Gasthaus Hirschen, Tauberrettersheim) die vielen Punkte zusammengebracht werden sollen.

Der Kulturweg "ohne Grenzen" in und um Tauberrettersheim wird möglich – Auch Schäftersheim und Weikersheim unterstützen den Arbeitskreis

(26.10.2016) Nach dem Rückblick auf die bisherigen Ergebnisse und die Erfahrungen aus der Begehung durch Tauberrettersheim stand bei dem vierten Treffen des Arbeitskreises „Kulturwege für Tauberrettersheim“ die Vernetzung mit Schäftersheim und Weikersheim im Fokus.

Um alle Teilnehmer auf den gleichen Wissensstand zu bringen, fasste Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP), der auch diesen Abend moderierte, zunächst kurz zusammen, was hinter dem Begriff „Kulturweg“ steckt und auch, was bisher in Tauberrettersheim erarbeitet wurde. Mithilfe der durch die Besichtigung entstandenen Bilder, konnten die vielen markanten Stellen aus dem Ort aber auch vom Umland vorgestellt und diskutiert werden.

Für Tauberrettersheim selbst ist selbstverständlich die Balthasar-Neumann-Brücke hervorzuheben aber auch beispielsweise das Haus des Firmengründers „Saller“ sowie die Wassertretanlage sind für Kulturwege-Fans spannende Wegpunkte. Diese und die vielen weiteren Stellen müssen bei den nächsten Malen noch mit Daten und Geschichten unterfüttert werden.

Der Karlsberg bietet sich nach einstimmiger Meinung des Arbeitskreises zum einen durch seine exponierte Lage mit Blick auf das Taubertal aber auch durch seine historische Bedeutung als ehemals fürstlicher Sitz ebenso zur Einbindung an. Da hier auch bereits mehrere Wanderwege entlangführen, ließe sich die Markierung gut zusammenfügen.

Auch in Schäftersheim gibt es neben dem Prämonstratenserinnenkloster spannende weitere Sehenswürdigkeiten und Häuser, die interessante Geschichten verbergen. Zudem besteht mit der „Klosterscheuer“ eine schöne Möglichkeit, sich für den Rest des Kulturweges zu stärken.

Entlang des eines bestehenden Wanderweges ließe sich dann die Route nördlich der Tauber entlang des Weinberges zurück nach Tauberrettersheim gestalten und dabei sowohl gleich zwei Weinlagen wie auch die Landesgrenze über- bzw. durchschreiten. Der kürzlich verschwundene Grenzstein „Baden-Württemberg – Bayern“, so die Idee, könnte bis zur Eröffnung des Weges ersetzt und dann vorgestellt werden. Die Sage um den im Weinberg gefundenen Schatz kann man so mit einbeziehen.

All dies und auch die historische Beziehung der Orte zueinander gilt es in den nächsten Malen noch genauer herauszustellen. Ob und wie sich die Idee des Titels „Grenzgänger“ für den Kulturweg darstellen lässt, muss ebenso noch detaillierter erarbeitet werden.

Viele Themen also, die beim nächsten Treffen am Montag, den 06. Februar 2017 um 19:30 Uhr besprochen werden müssen. Ort des Treffens wird dann die „Klosterscheuer“ in Schäfterstheim sein, wo dann auch die Schäftersheimer mit Geschichten aus ihrem Ort beitragen können. Selbstverständlich sind auch die Bürgerinnen und Bürger Tauberrettersheims hierzu wieder herzlich eingeladen.

Länderübergreifender Kulturweg Tauberrettersheim wird möglich!

(03.09.2016) Zur ersten Begehung traf sich die Arbeitsgruppe „Kulturwege für Tauberrettersheim Anfang September mit Vertretern des Schwäbischen Albvereins aus Weikersheim, um die Möglichkeiten für einen grenzüberschreitenden Kulturweg zu besprechen und die Besonderheiten Tauberrettersheims zu besichtigen.  

Bereits dreimal kam die Arbeitsgruppe zusammen, um zu sammeln, was die Gemeinde an Besonderheiten und (verborgenen) Schätzen zu bieten hat. Begleitet und unterstützt durch Dr. Gerrit Himmelsbach, Projektleiter des Archäologischen Spessartprojektes e.V. (ASP) und Dozent an der Uni Würzburg, wurde so eine Vielzahl an Punkten aufgelistet, welche nun vor Ort in einer gemeinsamen Begehung in Augenschein genommen wurde.

Eingeladen zu dem Rundgang waren auch Vertreter des Schwäbischen Albvereins aus Weikersheim, mit denen die Idee eines grenzüberschreitenden Weges besprochen wurde. Daher stellte Dr. Himmelsbach zunächst kurz im Rathaus vor, was hinter dem Projekt Kulturwege steckt und welche Möglichkeiten diese bieten. Die Variante für einen gemeinsamen Weg wurde bereits skizziert: Weikersheim-Kloster Schäftersheim-Weinberge-Tauberrettersheim-Karlshöhe-Planetenweg-Weikersheim.

Anschließend dann die Ortsbegehung mit der ersten Station Judenhof, in dem 1972 die Gründung des Sportartikelunternehmens „SALLER“ stattgefunden hat. Seit 1990 ist der Firmensitz nach Weikersheim verlagert. Vom Judenhof gingen die Teilnehmer dann zum Tauberufer, wo ein Kräutergarten, die Wassertretanlage, das Wehr, prächtige Kastanienbäume und ein Biergarten zu Verweilen einladen. Natürlich wurde die Tauberbücke von Balthasar Neumann, auf die die Gemeinde natürlich besonders stolz ist, nicht außen vor gelassen.

Weiter ging es dann von der ehemaligen Milchsammelstelle über ein Pfädchen hinter und in die Kirche. Spannende Punkte zwischendurch: eine englische Telefonzelle in einem Garten, ein kleines Weinhäuschen und das Pfarrhaus mit dem ehemaligen Dorfgraben.

Der Überblick über die Schätze Tauberrettersheims ist nun vorhanden. Wie und mit welchen Punkten auch Schäftersheim und Weikersheim eingebunden werden, wird beim kommenden Arbeitsgruppentreffen am 26. Oktober gemeinsam mit den jeweiligen Ortsvertretern besprochen.

"Kulturwege für Tauberrettersheim" – Vielfältige Landschaft, voller Ortskern und grenzüberschreitende Verbindungen

Schwerpunkte Tauberrettersheim

(22.06.2016) In kleiner aber kompetenter Runde fand bei bestem Biergartenwetter das dritte Arbeitskreistreffen „Kulturwege für Tauberrettersheim“ im Gasthof Krone statt.

Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP), der auch diesen Abend moderierte, hatte sich im Vorfeld mit den gesammelten Punkten des letzten Treffens beschäftigt und bereits einzelne Bereiche hervorgehoben, die für Leute vor Ort aber auch von außerhalb spannend sein könnten. Neben dem kompletten Ortskern, der nach Himmelsbach „quasi überquillt vor kulturellen Besonderheiten“, ist die Vielfalt der Landschaft in der Gemarkung, also das Nebeneinander von Fluß, Wein und Feld, sehr interessant. Natürlich darf die Weinlage „Tauberrettersheimer Königin“ hier auch nicht fehlen.

Woher der Name „Königin“ kommt, konnte in der Teilnehmerrunde nicht zweifelsfrei geklärt werden. Auch die Sage, die sich darum dreht muss noch genauer nachgeforscht werden. Ein möglicher Kulturweg entlang der Weinberge, ließe sich nach Meinung der Arbeitskreismitglieder sehr gut mit dem Weinbergslehrpfad aus Röttingen verbinden. Hierzu müssen die Gespräche mit der Stadt aufgenommen werden.

Als weitere spannende Möglichkeit, schlug Dr. Himmelsbach die Einbindung markanter Punkte jenseits der Landesgrenze vor. So wäre bspw. der Karlsberg in Weikersheim ein interessanter Panorama- bzw. Aussichtspunkt über das Taubertal. Auch der Nachbarort Schäftersheim mit seinem Prämonstratenserinnenkloster und der Heckenwirtschaft Klosterscheuer wären spannende Kulturweg-Punkte. Ob und wie dies möglich ist, wird durch ein Gespräch zwischen den Bürgermeistern abgeklärt.

Wie geht es weiter: Beim nächsten Termin am Samstag, den 03. September 2016 um 13:00 Uhr werden bei einer gemeinsamen Besichtigungstour mit Dr. Himmelsbach die vielen sichtbaren und „verborgenen“ Schätze in und um Tauberrettersheim besucht und so die möglichen Wegeverläufe weiter diskutiert. Auch hierzu sind natürlich wieder alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

"Kulturwege für Tauberrettersheim" – „Königinnen-Wein“, die liebliche Tauber und ein eigenes Lied prägen den südlichsten Zipfel Unterfrankens

Übersicht Tauberrettersheim

(28.04.2016) Mehr als 25 Teilnehmer folgten der Einladung zum zweiten Treffen des Arbeitskreises „Kulturwege für Tauberrettersheim“. Ziel des Abends war es, so viel wie möglich an Daten, Fakten und Geschichten aus und über Tauberrettersheim zu sammeln und hierbei auch vermeintlich unwichtige Dinge hervorzuholen.

Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP) moderierte und unterstütze auch an diesem Abend wieder den Prozess und durch das geballte Wissen der vielen Teilnehmer konnte schnell eine umfangreiche Sammlung erarbeitet werden. Die genannten Punkte wurden dabei synchron und für alle sichtbar auf einer digitalen Karte markiert.

Die bereits im Jahre 1103 zum ersten Mal urkundlich erwähnte kleine Gemeinde am südlichsten Rand Unterfrankens ist schon seit jeher geprägt von der Lage im „lieblichen Taubertal“. Wenngleich dies in früheren Zeiten nicht immer von Vorteil war, so ist die Tallage umgeben von Weinbergen heute für alle das besonders hervorzuhebende Merkmal von Tauberrettersheim. Die Weinberge „Königin“, die einzig erhaltene Steinbrücke von Balthasar-Neumann und das Hochwasser von 2013 sind dabei die Begriffe, die als erstes genannt wurden. Aber auch die frühere jüdische Bevölkerung, die Firmengründung des Sportbekleidungsherstellers SALLER oder der „Schatz im Steinriegel“ von 1441 sind für den Ort von Bedeutung. Gelebte Kultur wurde an diesem Abend ebenso vorgestellt: Der Gesangsverein präsentierte das „Tauberrettersheimer Lied“.

So geht es weiter: Beim kommenden Arbeitskreistreffen am Mittwoch, den 22. Juni 2016 (20:00 Uhr, Gasthaus Krone) gibt Dr. Himmelsbach wieder, was er unter den Begriffen und Geschichten verstanden hat. Auf diese Weise wird hier schon eine erste Auslese der Themensammlung vorgenommen, welche aber nicht abschließend sein soll. Nach wie vor sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihr Wissen mit einzubringen.

2tes KW-Treffen Tauberrettersheim

Auch in Tauberrettersheim wird weiter an einem Kulturweg gearbeitet

(01.03.2016) Der zweite lokale Auftaktabend im Rahmen des Kulturwege-Projektes fand im südlichsten Teil des Allianzgebietes, in Tauberrettersheim, statt. Zehn Bürgerinnen und Bürger zeigten sich interessiert und am Ende auch begeistert von dem Projekt Kulturweg und den Möglichkeiten, die es eröffnet.

Wie auch in der Vorwoche in Giebelstadt informierte Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP) zunächst darüber, was es mit den Kulturwegen auf sich hat. Wichtig sei hierbei vor allem "der Weg zum Weg", also das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt von den Bürgern für die Bürger und die Identifikation mit der eigenen Heimat.

In der anschließenden angeregten Diskussion zeigte sich schnell, dass in Tauberrettersheim auch ohne die Balthasar-Neumann-Brücke eine Fülle von Themen vorhanden ist, auf welche sich ein Kulturweg aufbauen lässt. So spielt beispielsweise das Hochwasser verschiedener Jahre oder die Lage umrahmt von Baden-Württemberg eine große Rolle für die Entwicklung der kleinen Taubertalgemeinde.

Um dies alles konkret zu Sammeln wurde direkt der Termin für das zweite Treffen auf den 28. April 2016 festgelegt. Auch dieses Treffen ist wieder für alle Interessierten offen.