Samstag, 18. November 2017

„Kulturwege für Bieberehren“: Grenzübergreifende Zusammenarbeit wird konkreter

(11.09.2017) Das achte Treffen des Arbeitskreises „Kulturwege für Bieberehren“ lässt hoffen, dass nun auch Bieberehren, ähnlich wie Tauberrettersheim, einen grenzüberschreitenden Kulturweg auf die Beine stellen wird.

Als Einstieg berichtete Herr Dr. Gerrit Himmelsbach von dem erfolgreichen Gespräch, welches am Vormittag zwischen ihm, Bgm. Hehn (Creglingen), Bgm. Zobel und der Allianzmanagerin Frau Schmitz stattgefunden hatte. Thematisiert wurde hier die Einbeziehung Creglingens in den Bieberehrener Kulturweg „2“ (Klingen – Creglingen – Herrgottskirche – Klingener Wald – Klingen). Von Creglinger Seite steht der Kooperation nichts im Wege. In einem nächsten Schritt wird es darum

Für das heutige Treffen hatte Herr Dr. Himmelsbach erste Infotafelentwürfe mit im Gepäck. Diese beinhalteten neben eines Blindtextes und erster Arbeitstitel, konkrete Bildvorschläge. Die erste Infotafel zeigt dem Besucher einen Gesamtüberblick über den Kulturweg.

Prominent & schön liegt das Rathaus in der Mitte Bieberehrens. Hier sollen die Details des Rathauses betont werden. Ein weiteres Highlight sind die drei Flüsse (Tauber, Gollach und Steinach), welche Bieberehren passieren. Daher auch der Name „3-Flüsse-Dorf“. Danach führt eine Schleife hinauf zum Käppele. Weiter wird der Besucher in das Bauerndorf Buch geführt. Hier steht das Pfarrhaus, welches etwas zurückgesetzt liegt und es gibt einen Hinweis darauf, dass man einen kleinen Abstecher zu einem Aussichtspunkt machen kann, von dem aus man die Burg Brauneck zu sehen bekommt. Im Anschluss geht es hoch zur Kunigundenkapelle. An dieser Stelle liegt der Akzent auf der romanischen Bauweise der Kirche. Bevor es zurück zum Ausgangspunkt in Bieberehren geht, wird die Kirche mit Friedhof in Burgerroth passiert. Es werden noch Mitstreiter gesucht, die etwas zur Dorfgeschichte von Burgerroth beitragen können!

Die zweite Strecke startet in Klingen (Kirche, ältester Hof, Klingener Brücke und Gebäude des ehemaligen Haltepunktes Klingen. Weiter geht es hier nach Creglingen, zur Herrgottskirche und entlang der Tauber, über die Landesgrenze zurück nach Klingen.

Die Arbeitskreisteilnehmer erhalten den aktuellen Stand der Infotafeln per E-Mail und können sich somit weitere Gedanken um deren Ausgestaltung machen. Bis zum nächsten Treffen wird weiteres Bildmaterial zusammengetragen.

Das nächste Arbeitskreistreffen findet am Montag, den 06. November 2017 um 19.30 Uhr in der „Alten Schule“ in Klingen statt.

Das nächste Arbeitskreistreffen ist wie immer für Interessierte offen und wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!

 

 

 

Kulturweg "Bieberehren": Zwei Routen werden den Besuchern künftig bei ihrer Erkundungstour durch Bieberehren zur Verfügung stehen.

(20.06.2017) Das siebte Treffen des Arbeitsrkeises „Kulturwege für Bieberehren“ hatte zwei thematische Schwerpunkte: Die Festlegung des Streckenverlaufs sowie Standorte für die Informationstafeln finden und Überlegungen zum Eröffnungstermin des Kulturweges anstellen.

Dr. Gerrit Himmelsbach eröffnete das Arbeitskreistreffen, indem er darauf verwies, dass es möglich ist, aus dem Kulturweg zwei Teilwege zu machen. Für den Verlauf der ersten Route schlug Herr Dr. Himmelsbach vor den Rundkurs Bieberehren – Burgerroth – Kunigundenkapelle – Buch – Bieberehren zu wählen. Die anschließende Diskussion über diesen Vorschlag brachte das Ergebnis hervor, nach dem Stopp in Buch über das Gollachtal nach Bieberehren zurückzulaufen, anstatt weiter südlich verlaufend.

Eine Besonderheit des künftigen Kulturweges wird sein, dass mittelalterliche Architektur in Franken auch auf dem Dorfe zu finden ist. Mit den Sehenswürdigkeiten: Bildstock aus dem 15. Jh. (Gothik), der Kunigundenkapelle (Romanik) und dem Rathaus im Renaissancestil werden drei Kunstepochen in einer Wanderung durchlaufen. Der romanische Baustil ist hierbei interessant. Die 1.000-jährige Linde an der Kunigundenkapelle bei Burgerroth ist sogar im Internet aufgeführt.

„Bieberehren 1“ wird aus drei Infotafeln auf Bieberehrener Gemarkung, zwei Tafeln auf Gemarkung der Stadt Aub und zusätzlich fünf weiteren kleinen Tafeln zusammengesetzt sein. „Bieberehren 2“ soll von Klingen über Creglingen zur berühmten Herrgottskirche führen. Deshalb sollen auch zwei Tafeln auf Creglinger aufgestellt werden. Die zweite Runde wird somit zwei Infotafeln auf Bieberehrener Gemarkung und zwei auf Creglinger Gemarkung aufweisen.

Auch nach der teilweisen Abänderung der Routen wird sich der Fußweg eines Pfades auf 8 bis 11 Kilometer bemessen.

Der Vorschlag, aufgrund der Zweiteilung des Weges, die erste Teilstrecke im Frühjahr und die zweite Teilstrecke im Herbst 2018 zu eröffnen, fand im Arbeitskreis Anklang.

Das nächste Arbeitskreistreffen findet am Montag, den 11. September um 19.30 Uhr im Bauhof in Bieberehren statt. Bis dahin gilt es für die Arbeitskreisteilnehmer über einen stimmigen Namen für die Routen nachzudenken. Dr. Gerrit Himmelsbach wird bei diesem Termin erste Vorschläge für die Infotafelgestaltung mitbringen.

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Arbeit der Allianz auch unter www.fraenkischer-sueden.de.

Als Ansprechpartner der Allianz steht die Allianzmanagerin Frau Schmitz telefonisch unter  09334 808-47 oder per Mail kira.schmitz@giebelstadt zur Verfügung.

 

 

Begehung der zweiten Variante des Kulturweges für Bieberehren - Kulturlandschaft grenzübergreifend

(29.04.2017) Die zweite Routenbegehung führte die Kulturweg-AG von Klingen nach Creglingen, zur Herrgottskirche und zurück. Dabei eröffneten sich mehrere interessante Themen entlang der Strecke im Nachbarbundesland.

Von Klingen führte die Route entlang des Taubertal-Panoramaweges über den alten Bahnhof (die Bahnlinie endete in Creglingen) bergauf bis zum Creglinger Kulturlandschaftspfad, der - obwohl einige Jahre alt - immer noch in sehr gutem Zustand ist und von der Geschichte der ehemaligen Weinhänge erzählt. Wieder mit dabei in der neunköpfigen Gruppe war Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP) und auch Bürgermeister Engelbert Zobel ließ sich die Wanderung nicht entgehen.

Bei gutem Wetter durchquerten die Wanderer Creglingen und richteten ihre Schritte zur Herrgottskirche, deren Riemenschneideraltar als Kunstwerk nationalen Ranges ein Höhepunkt dieses Abschnittes ist, dem ein weiteres Highlight mit dem Höhenweg oberhalb Creglingens folgt. Denn auf halber Höhe über dem Taubertal ging es zurück und die Gruppe hatte ihre Freude an der wunderschönen Frühlingslandschaft.

Im Rimbachtal war es möglich, eine Biberburg zu besichtigen. Der Burgherr ließ sich zwar nicht blicken, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Wieder auf Klingener Gemarkung, entlang des Waldrandes und oberhalb von Streuobstwiesen, begleitete die Nachmittagssonne die Wanderer bis nach Klingen. Mit rund zehn Kilometern hat diese Routenvariante die Schwerpunkte "Klingener Ortsgeschichte mit Burg und Kirche", "Kulturlandschaftspfad" und "Creglingen mit Herrgottskirche".

Wie die beiden begangenen Routen zusammengehen und wie die spannenden Themen zu einem Kulturweg vereinigt werden können, wird die nächste AG-Sitzung am Montag, den 19. Juni 2017 zeigen. Beginn ist um 19.30 Uhr in Bieberehren auf dem Bauhof.

Kunigundenkapelle
Burg Brauneck

Rege Teilnahme bei Begehung der ersten Variante des Kulturweges für Bieberehren trotz widriger äußerer Bedingungen!

(18.03.2017) Nachdem sich im letzten Treffen gleich Routenvarianten herauskristallisiert haben, besteht der nächste Schritt darin, diese nochmal abzulaufen und eventuelle Unwägbarkeiten auszuloten. Begonnen wurde nun mit dem ersten Streckenverlauf Bieberehren – Kunigundenkapelle – Buch – Bieberehren.    

Durch die Vorarbeit der Bieberehrener Wandergruppe war die Strecke schon im Vorfeld ausgekundschaftet worden und sollte bei diesem Treffen nochmal unter „Realbedingungen“ getestet werden. Auch die Stellen zum Platzieren der Informationstafeln wurden dabei beraten. Wieder mit dabei war selbstverständlich auch Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP).

Trotz windiger und teilweise regnerischer Bedingungen machten sich die acht Arbeitskreisteilnehmer vom Startpunkt Bauhof auf den Weg. Um zukünftig nicht in Konflikt mit Radfahrern zu kommen, verläuft das erste Teilstück bis zur Kunigundenkapelle ansatzweise parallel zum Gaubahnradweg. Dies auch mit dem Vorteil eines besseren Blickes auf das Taubertal.

Über Flur-, Wald- und Wiesenwege war schnell der erste Zwischenstopp „Kunigundenkapelle“ erreicht. Die Geschichte der über 800 Jahre alten Kapelle sowie Sagen und Mythen über die Entstehung bieten ausreichend Input für die Infotafel. Auch der Kunigundenstein auf der Rückseite der Kapelle darf selbstverständlich dabei nicht unerwähnt bleiben und die ehemals in Terassen angelegten Hänge sind ebenfalls hervorzuheben.

Auf dem Weg nach Buch lässt sich anschließend gut die Burg Brauneck erkennen und ggf. auch über eine Hinweistafel erwähnen. Nach Buch selbst führte der Weg dann vorbei am Turmberg, welcher sich ebenfalls als Rastplatz mit Aussicht über das Tauber- und Steinachtal anbietet.

Mit rund elf Kilometern hat diese Routenvariante einiges zu bieten und ist dabei auch was den Weg selbst betrifft sehr abwechslungsreich. Ob die zweite Strecke von Klingen nach Creglingen und zurück sich ähnlich gut eignet soll im Rahmen einer weiteren Begehung am Samstag, den 29. April 2017 herausgefunden werden. Start ist um 13.00 Uhr an der Kirche in Klingen.

Aus Eins mach Drei – Bieberehrener Kulturweg könnte sich in drei Routenvarianten aufteilen

(30.01.2017) Wieder einen guten Schritte weiter kamen die Teilnehmer des Arbeitskreises „Kulturwege für Bieberehren“ bei ihrem sechsten Treffen in der alten Schule in Klingen. Auch für die grenzüberschreitende Verbindung nach Creglingen wurde Unterstützung zugesagt.

Wie gewohnt unterstützt durch Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP), diskutierten die Teilnehmer des Arbeitskreises schon sehr detailliert, auf welchen Routen sich die Kulturwege entlang führen lassen könnten.

Für die erste Variante „Bieberehren – Kunigundenkapelle – Buch – Bieberehren“ hatte sich seit dem letzten Treffen eine kleine Teilnehmergruppe zu Fuß auf den Weg gemacht und verschiedene Streckenführungen getestet. Besonders im ersten Teilstück von Bieberehren Richtung Kunigundenkapelle gilt es hier noch zu klären, welche Möglichkeiten sich neben dem „Gaubahn-Radweg“ anbietet, da hier Konfliktpotenzial zwischen Radlern und Wanderern gesehen wird.

Die zweite Variante „Klingen – Creglingen – Klingen“ wurde durch Herrn Hein, als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Touristinformation Creglingen und damit auch Vertreter der Stadt, insofern unterstützt, dass der Verbindung des Kultur- und Landschaftspfades mit dem Kulturweg zugestimmt wurde. Parallele oder zusätzliche Wegeverläufe sollten jedoch vermieden werden. Auch hier muss zu einem späteren Zeitpunkt noch die Strecke westl. der Tauber genau festgemacht werden.

Neu hinzu kam an diesem Abend noch die Variante „Klingen - Reinsbronner Bahnhof – Klingen“. Auch dies, wäre wie die Variante Zwei, eine kleinere Strecke. So könnte jedoch die spannende Geschichte um den baden-württembergischen Bahnhof auf bayerischem Gebiet erklärt werden.

Dr. Himmelsbach sieht in den drei Routenvarianten keinen Widerspruch zum Vorhaben des Bieberehrener Kulturweges und verweist auf den Kulturweg Kleinostheim. Hier gibt es ebenso drei unterschiedliche Routen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten, die als ein Kulturweg bekannt gemacht werden. Da sich die drei Streckenverläufe hier wie Kettenglieder überschneiden wäre dies, zwar mit etwas größerem Aufwand in der Markierung, gut realisierbar. Zunächst sollen aber die beiden ersten Strecken nochmal gemeinsam abgegangen werden.

Zur Begehung der Variante Eins trifft sich der Arbeitskreis am Samstag, den 18. März 2017 um 13.00 Uhr am Bauhof in Bieberehren und zum Ablaufen der Variante Zwei am Samstag, den 29. April 2017 um 13.00 Uhr an der Kirche in Klingen.

Natürlich sind auch hierzu wieder alle Interessierten herzlich eingeladen!

Wer keine Zeit hat, sich aktiv am Projekt „Kulturwege für Bieberehren“ zu beteiligen aber historische Fotos von Bieberehren und seinen Ortsteilen besitzt, kann mit diesen ebenfalls eine große Hilfe sein. Wenden Sie sich dazu einfach an den Allianzmanager Sebastian Grimm telefonisch unter 09334 808-47 oder per Mail über grimm(at)fraenkischer-sueden(dot)de.

Kulturwegetreffen in der alten Schule Klingen

"Kulturwege für Bieberehren" – Zwei Wegeverläufe werden konkreter

Übersicht Routen Bieberehren

(12.12.2016) Im fünften Treffen des Arbeitskreises „Kulturwege für Bieberehren“ wurde bereits detailliert über die möglichen Routen diskutiert und damit auch das Ziel der Zusammenarbeit gemeinde- bzw. sogar grenzübergreifend gefestigt.

Die erarbeiteten Ideen des letzten Treffens im Oktober aufgreifend, diskutierte der Arbeitskreis, wie gewohnt unterstützt durch Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP), welche vorhandenen Wege für die beiden Routen genutzt und wie die großen Informationstafeln verteilt werden könnten.

Bei der ersten Route von Bieberehren zur Kunigundenkapelle und über Buch und den Reinsbronner Bahnhof oder den Turmberg zurück nach Bieberehren könnten die Tafeln folgendermaßen aufgestellt werden:

  1. Bieberehren Bauhof (Start)
  2. Bieberehren Käppele
  3. Kunigundenkapelle (evtl. mit bzw. durch Aub / Burgerroth)
  4. Buch
  5. Steinbruch (außerhalb des Geländes)
  6. Reinsbronner Bahnhof oder Turmberg
  7. Bieberehren Rathaus (Ziel)

Thema oder Motto dieses ca. 11 km langen Rundweges könnte „Drei-Flüsse-Dorf“ sein, da Tauber, Gollach und Steinach einbezogen werden und der Begriff bereits geläufig ist.

Für die zweite Route von Klingen zur Touristinfo Creglingen und wieder zurück ließe sich der bereits bestehende Kultur- und Landschaftspfad verwenden, der durch die Verbindung mit dem Kulturweg wieder aktiviert werden könnte. Der Routenverlauf für den Rückweg muss jedoch noch genauer geklärt werden. Überlegt wurde, den Reinsbronner Bahnhof auch hier mit einzubeziehen und somit eine Verbindung beider Wege zu schaffen. Ob das möglich ist oder die Distanz evtl. zu groß wird, will der Mittwochs-Wandertreff bis zum nächsten Treffen erkunden.

Dieses findet am Montag, den 30. Januar 2017 um 20.00 Uhr in der alten Schule Klingen statt. Hier werden wird der Arbeitskreis versuchen, die aufgeworfenen Fragen zu beantworten und schon erste Vorschläge für die Kulturwege-Tafeln zu sammeln.

Natürlich sind auch zu Treffen wieder alle Interessierten herzlich eingeladen!

Wer keine Zeit hat, sich aktiv am Projekt „Kulturwege für Bieberehren“ zu beteiligen aber historische Fotos von Bieberehren und seinen Ortsteilen besitzt, kann mit diesen ebenfalls eine große Hilfe sein. Wenden Sie sich dazu einfach an den Allianzmanager Sebastian Grimm telefonisch unter 09334 808-47 oder per Mail über grimm(at)fraenkischer-sueden(dot)de.

Nach gemeinsamer Begehung festigen sich zwei Streckenvarianten als Kulturwege für Bieberehren.

Routenvorschläge Bieberehren

(10.10.2016) Beim vierten Treffen des Arbeitskreises „Kulturwege für Bieberehren“ stand zunächst der Rückblick auf die gemeinsame Begehung der Bieberehrener Besonderheiten am 02. September im Fokus. Aus den vielen Eindrücken dieses Tages passende Streckenvorschläge zu erarbeiten war das Ziel des Abends.  

Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP) begleitete den Arbeitskreis wie gewohnt auch an diesem Abend und gab zunächst mit Hilfe einiger Bilder der Begehung seine Eindrücke wieder. Wie die Vielzahl an spannenden Punkten und Geschichten in den Rahmen eines Kulturweges gebracht werden können, sollte das Ziel dieses vierten Treffens sein.

Von der Besichtigung besonders in Erinnerung geblieben sind bspw. die Kirche in Klingen, die früher mit großem Aufwand durch die Bevölkerung hergerichtet wurde, heute aber verschlossen ist, die Kapelle mit dem Kreuzweg in Bieberehren, der „älteste Bildstock Unterfrankens“ aus dem Jahr 1432 in der „neuen“ Kirche Bieberehren oder aber die Kunigundenkapelle samt der beeindruckenden Linde. Die Kapelle selbst verdient es nach Ansicht aller Teilnehmer, noch stärker in Wert gesetzt zu werden. Mit dem Ortsteil Buch, welcher durch ertragreiche Landwirtschaft geprägt ist, bildet mit seinen großen Höfen einen spannenden Gegensatz zu den Taubertalorten. Von hier gut zu erreichen bzw. zu sehen: Die Burg Brauneck oder auch das Schloss Reinsbronn. Auch der naheliegende Steinbruch der Familie Baumann und der Turmberg als Aussichtspunkt eignen sich als Wegepunkt.

Alle diese Punkte jedoch in einem einzigen Kulturweg unterzubringen, ist aufgrund der großen Distanz nur schwerlich möglich. In der Diskussion standen daher zwei Varianten, die zu großen Teilen auf bestehenden Wander- oder Radwegen laufen könnten.

1. Variante: Klingen – Creglingen – evtl. Reinsbronn: Der bestehende „Kultur- und Landschaftspfad“ nördlich von Creglingen ist bereits gut von Klingen zu erreichen und würde auch die historische Beziehung zwischen den beiden Orten berücksichtigen. Die Einbindung von Reinsbronn ist hier eine zusätzliche Möglichkeit.

2. Variante: Bieberehren – Kunigundenkapelle – Buch – Steinbruch – Turmberg: Mit rund 10 Km Länge wäre dieser Weg gut für eine Wanderroute. Das Käppele samt Kreuzweg könnte in dieser Variante als ein durch einen Spaziergang erreichbarer „Außenpunkt“ des Kulturweges mit aufgenommen werden.

Für beide Varianten gilt es nun noch, die „externen“ Akteure wie Burgerroth und Creglingen ins Boot zu holen.

Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet am Montag, den 12. Dezember um 19.30 Uhr im Gasthaus Adler statt. Auch hierzu sind natürlich wieder alle Bieberehrener herzlich eingeladen!

Nächster Schritt für den Kulturweg Bieberehren!

(02.09.2016) Nach den ersten Arbeitsgruppentreffen "Kulturwege für Bieberehren" fand nun eine erste Begehung statt, bei der die zuvor genannten Besonderheiten Bieberehrens gemeinsam mit Dr. Gerrit Himmelsbach begutachtet wurden.

In bisher drei Treffen seit März hat die Arbeitsgruppe hierfür die Vorarbeit geleistet, in den sie alles, was für Bieberehren und seine Ortsteile wichtig und interessant ist, zusammen getragen hatte. Begleitet und unterstützt durch Dr. Gerrit Himmelsbach, Projektleiter des Archäologischen Spessartprojektes e.V. (ASP) und Dozent an der Uni Würzburg, kam so eine beachtliche Sammlung zusammen, welche nun vor Ort in einer gemeinsamen Begehung in Augenschein genommen wurde.

Die Gruppe legte im Ortsteil Klingen los, wo sich der Burgstall oberhalb des Dorfes als Kulturwegepunkt anbietet. Spannend ist hier eine mögliche Anbindung an den Kulturlandschaftsweg, welcher nach Creglingen führt. Dies muss noch mit den Verantwortlichen besprochen werden.

Danach wurde auf dem Weg zur Kapelle mit dem Kreuzweg oberhalb Bieberehrens ein Hügelgrab besichtigt. Es folgte eine Erkundungstour durch Bieberehren. Mit dem historischen Rathaus, seinen zwei Kirchen, Häusern mit gleichen barocken Verzierungen und dem wohl ältesten Bildstock Unterfrankens aus 1432 sind schon einige spannende Punkte für den Kulturweg sicher.

Beim Dorfrundgang durch Buch, bei dem vor allem der (frühere) Wohlstand durch die Landwirtschaft ins Auge fiel, fand sich eine Kuriosität am Rathaus: Früher wurden die Schläuche der Feuerwehr hier außen zum Trocknen aufgehängt. Die Vorrichtungen sind noch immer sichtbar.

Zum Abschluss erwies sich die Kunigundenkapelle als ein Highlight des Tages, für deren Inwertsetzung auch über den Kulturweg ein Beitrag geleistet werden könnte.

Wie letztendlich der Kulturweg für Bieberehren verlaufen wird muss noch beraten werden. Fest steht aber sicher: Es gibt beim künftigen Wanderweg viele interessante Denkmäler und kulturelle Geheimtipps zu besichtigen.

Gemeindeübergreifend oder gar über die Landesgrenze? – Viele Möglichkeiten für den Verlauf der "Kulturwege für Bieberehren"

Schwerpunkte Bieberehren

(20.06.2016) Der nächste Schritt im Kulturwegeprozess für Bieberehren ist gemacht. Beim dritten Arbeitskreistreffen wurde bereits über thematische Schwerpunkte und auch mögliche Wegeverläufe diskutiert. Welchen Weg die Bieberehrener gehen wollen ist jedoch noch offen.

Wie auch bei den vorangegangenen Arbeitskreistreffen unterstützte Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt (ASP) die Teilnehmer bei der Themen- und Wegefindung. Seit dem letzten Treffen hatte sich Dr. Himmelsbach intensiv mit den genannten Besonderheiten beschäftigt und gab den Teilnehmern an diesem Abend wieder, was aus seiner Sicht als Außenstehender interessant ist. Spannend seien dabei beispielsweise die Kunigundenkapelle mit ihrer Geschichte, das Rathaus als besonderes Denkmal oder auch die Funktion Bieberehrens als ehemaliger länderübergreifender „Bahnkontenpunkt“ mit württembergischem Bahnhof auf Bieberehrener Gemarkung. Dass der höchste Punkt im Landkreis Würzburg (420 m über N.N.) ebenfalls in der Gemeinde liegt, kam an diesem Abend noch als „neue“ Besonderheit hinzu.

All diese Punkte und alle Ortsteile in einem Kulturweg zu verbinden ist nach Dr. Himmelsbach jedoch aufgrund langer Strecken und der Topographie nicht einfach. Er schlug daher dem Arbeitskreis zwei Schwerpunktbereiche vor, die sich aus seiner Sicht als Fußweg eignen würden (s. Abb.). In der anschließenden Diskussion entstand für südlichen Bereich um Klingen die Idee, für den Weg auch den „Kultur- und Landschaftspfad“ nördlich von Creglingen mit einzubinden. Hierzu soll mit der Stadt Creglingen Kontakt aufgenommen werden.

Um herauszufinden, ob und wie sich all diese Ideen in die Praxis umsetzen lassen findet am Samstag, den 02. September ab 13.00 Uhr eine gemeinsame Begehung statt. Treffpunkt ist der Bauhof in Bieberehren. Hierzu und auch zum nächsten Arbeitskreistreffen am Montag, den 10. Oktober (20:00 Uhr, Gasthaus Adler) sind natürlich wieder alle Bieberehrener herzlich eingeladen!

"Kulturwege für Bieberehren" - Ein Württembergischer Bahnhof, drei Flüsse, viele Brücken und der "älteste Bildstock Unterfrankens"

Übersicht Bieberehren

(25.04.2016) Auch in Bieberehren geht der Kulturwegeprozess weiter voran. Beim zweiten Treffen war das Wissen der Teilnehmer gefragt. Denn das Ziel war es, möglichst alles an Daten, Fakten und Geschichten aus ganz Bieberehren zusammenzutragen. Auch vermeintlich Unwichtiges war hierbei erwähnenswert.

Unterstützt und moderiert von Dr. Gerrit Himmelsbach vom Archäologischen Spessartprojekt e.V. (ASP) kam innerhalb von kurzer Zeit eine beachtliche Sammlung zustande. Genannte Punkte wurden dabei synchron auf einer digitalen Karte markiert und für alle sichtbar gemacht.

Die Lage Bieberehrens direkt an der Grenze zu Baden-Württemberg wird nicht immer als positiv empfunden, brachte aber als Besonderheit einen Bahnhof, der rechtlich zu Württemberg gehörte aber aufgrund der Topographie auf Bieberehrener Gemarkung gebaut wurde. Ein weiteres Highlight ist die fast 800 Jahre alte Kunigundenkapelle, welche zwar zu Buch gehört aber in der Gemarkung Burgerroth (Aub) steht. Auch die verhältnismäßig hohe Zahl von Sühnekreuzen im Gemeindegebiet ist so nicht überall vorzufinden.

Was passiert als nächstes: Beim kommenden Arbeitskreistreffen am Montag, den 20. Juni (20:00 Uhr, Gasthaus Adler) wird von Dr. Himmelsbach wiedergegeben, was er unter den Begriffen und Geschichten verstanden hat. Auf diese Weise wird hier schon eine erste Auslese der Themensammlung vorgenommen, welche aber nicht abschließend sein soll. Nach wie vor sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihr Wissen mit einzubringen.

Das nächste Treffen im "Drei-Flüsse-Tal" steht schon fest! Auch Bieberehren macht weiter!

Auftakt Kutlurwege Bieberehren

(07.03.2016) "Drei-Flüsse-Tal" oder "Mehr Brücken als Würzburg". Ob hier bereits der Titel für den künftigen Kulturweg steht, ist heute noch nicht zu sagen. Aber auch in Bieberehren ist man überzeugt vom Projekt "Kulturwege" und will sich schon im April zum zweiten Mal zusammensetzen.

Nach dem einführenden Vortrag durch Dr. Gerrit Himmelsbach vom ASP begann eine lebhafte Diskussion über die Besonderheiten, die Geschichte und Sehenswürdigkeiten in und um Bieberehren. Dabei kam auch die Bedeutung der beiden Ortsteile Klingen und Buch nicht zu kurz und ebenso die Kunigundenkapelle, wenngleich auch nicht auf der eigenen Gemarkung, wurde als besonderes Wahrzeichen genannt.

Diese Punkte und alles was sonst noch irgendwie interessant sein könnte, soll dann im nächsten Treffen am 25. April 2016 zusammengetragen werden.